Literatur zur Familiengeschichte

Thomas Freiherr v.Fritsch-Seerhausen, Familien-Unterlagen der Freiherren v. Fritsch, Band 1: Grundlagen. Namensverzeichnis, Familienliste, Lebensdaten und Lebensläufe der Verstorbenen. Schwäbisch Gmünd 1994 (Bezug über den Familienverband)

Die Ausarbeitung beginnt mit dem ältesten bisher bekannten Vorfahren, Nicl, * etwa 1440 und reicht bis 1994. Sie ergänzt, erweitert und verbessert eine erste, 1839 geschriebene Familiengeschichte.

In einer einleitenden Übersicht sind in knapper Form alle wichtigen Daten aller Vorfahren und jetzt Lebenden zusammengefasst. In einem zweiten, weit umfangreicheren Teil finden sich ausführliche Lebensbilder aller verstorbenen Nachkommen des kursächsischen Ministers Thomas Freiherr v.Fritsch, (1700 - 1775), Vorfahre und Namensvetters des Verfassers. Ein Register aller verwandten Familien und Namensverzeichnisse erleichtern die Handhabung.


Adam v.Watzdorf (Bearb.), Schicksalsbuch des Sächsisch-Thüringischen Adels 1945, hrsg.v. Verband "Der Sächsische Adel e.V.", Bd.11 der Schriftenreihe: Aus dem Deutschen Adelsarchiv, Limburg 1994,

Das Schicksal des Schlosses der Freiherren v.Fritsch in Seerhausen und seiner Menschen bildet, in einer zehnseitigen Aufzeichnung mit drei Fotos, einen der 101 Berichte. Als Titelbild des Buches wurde jene Aufnahme ausgewählt, die den Moment der Sprengung des Schlosses im Januar 1948 festgehalten hat.

"101 Berichte ohne Emotionen" heißt es in der Einleitung des Buches, einer Sammlung adliger Schicksale aus dem Jahr 1945. Betroffene oder deren Nachkommen schildern, wie sie in den letzten Wochen des Krieges und der unmittelbaren Zeit danach in Sachsen und Thüringen Besetzung, Vertreibung und Verfolgung erlebten. Eines wird dabei besonders hervorgehoben: 

"Die Berichte zeigen, daß die letzte Zeit des Krieges, des Zusammenbruchs und der Vertreibung eine Zeit der Frauen war. Die Frauen sahen sich Tag für Tag mit unendlich großen Problemen konfrontiert im Kampf für ihre Kinder, für die ältere Generation und für die Erhaltung des Besitzes ihrer Familien. Wenn es den Adelsfamilien möglich war, ihr Leben zu retten und im Westen neu anzufangen, so lag dies überwiegend an der großen Leistung dieser Frauen."